Kö-Bogen

Düsseldorf baut den Kö-Bogen

Eine Jahrhundertchance für Düsseldorf?

An dieser Stelle sind sich noch alle einig: Er ist das wichtigste Bauprojekt für die Stadt seit dem Rheinufertunnel. Doch danach hört die Einigkeit auf. Wir begeleiten Planungen und Bau des Kö-Bogens hier im Blog - mit Meinung und Hintergrund.

Kö-Bogen - Die Arbeiten schreiten voran

Der Kö-Bogen bekommt Konturen: Die verlängerte Landskrone ist fast fertig und wird ab dem 29. April geflutet. Auch die Arbeiten am Tunnelabschnitt für die Süd-West-Strecke schreiten voran.

Der Kö-Bogen

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25. April 2013,

Neue Bilder für den 360-Grad-Rundgang

Bereits in den letzten Monaten stellten „360impressions“ Rundumaufnahmen für interaktive Ansichten der Großbaustelle „Kö-Bogen“ zur Verfügung. Nun haben die Entwickler den virtuellen Rundgang aktualisiert. Dieser bietet jetzt noch mehr Perspektiven und Nahaufnahmen, und ermöglicht Ihnen durch spezielle Aufnahmestandpunkte auch Blickwinkel, die beim Vorbeigehen verborgen bleiben.
Wenn Sie beispielsweise den Schadowplatz als Ausgangspunkt für Ihre virtuelle Entdeckungstour wählen, können Sie einen Blick über den Bauzaun werfen und unter die Verbindungsbrücke der beiden Libeskind-Häuser „Haus-Hofgarten“ und „Haus-Königsallee“ schauen. Vom Hofgarten aus ist der Bau der neuen Brücke zu sehen. Ebenso das Kiesbett, womit der Weiher aus dem Hofgarten bis vor das Parkhotel erweitert werden soll.

Der Kö-Bogen

Fotocredit: die developer, 360impressions

Hier finden Sie die aktualisierten Panorama-Aufnahmen

18. April 2013,

Absolut im Zeitplan

Das neue Gesicht der Düsseldorfer Innenstadt nimmt langsam Gestalt an. Bis zur geplanten Eröffnung des Kö-Bogens bleibt aber noch einiges zu tun. Im Herbst soll man dort einkaufen und flanieren können.

Die Fassade, bestehend aus 2800 bis zu 5 Meter hohen Teilen aus Glas und hellem Naturstein, ist jetzt komplett fertig. Dort werden als Nächstes die so genannten “Cuts” eingesetzt - die bepflanzten Einschnitte im Gebäude.
Im Innen-Ausbau, der von den einzelnen Geschäften und Gastronomiebetreibern in Eigenregie durchgeführt wird, geht es auch voran. Mitte des Jahres sollen die Räume an Mieter wie Breuninger, Joop, Hallhuber oder auch Windsor übergeben werden. Einige Rolltreppen sind schon montiert und die Elektrik wird angebracht. In das Gebäude zur Schadowstraße hin zieht das Modehaus Breuninger auf 15.000 Quadratmeter Verkaufsfläche ein - damit ist das Gebäude so gut wie voll.
Unterdessen arbeiten aktuell rund 200 Handwerker daran, die Technik zu installieren: Lüftung, Heizung, Wasser und Strom.
Es fehlen noch die Fußböden und Wasserhähne und die Deckenverkleidung.
Mittlerweile ist auch um die Gebäude herum eine Großbaustelle. Die Landskrone wird Richtung Kö verlängert und es entstehen die Hofgartenterrassen mit den Treppen zum Wasser sowie eine Brücke, vom Hofgarten zur Kö, unter der das Wasser fließt.
Laut Projektentwickler “Die Developer” sei man mit dem 300 Millionen Euro-Projekt absolut im Zeitplan.

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2. April 2013,

Kö-Bogen: Neue 360 Grad Aufnahmen

Seit Monaten verfolgt der Düsseldorfer aufmerksam den Bau des neuen Kö-Bogens. Viele waren in den letzten Monat sogar persönlich selbst vor Ort, um sich den Baufortschritt einmal etwas genauer anzusehen. Für alle die es etwas bequemer mögen, besteht die Möglichkeit ganz einfach per Mausklick , sich die Panorama-Aufnahmen des Kö-Bogen anzusehen. Die Entwickler haben jetzt die bisherigen Panorama-Aufnahmen aktualisiert und mit noch weiteren Aufnahmen ergänzt. Es gibt jetzt zum Beispiel neue 360 Grad Aufnahmen vom Kö-Bogen von der Hofgarten-Seite!
Der Kö-Bogen

Hier finden Sie neue Kö-Bogen 360 Grad Aufnahmen

Der Betrachter hat selbstständig die Möglichkeit zwischen mehreren spektakulären Perspektiven zu wählen und noch dazu mit einer Zoom-Funktion das ganze Areal zu erkunden. In Zukunft werden immer weitere Panorama-Aufnahmen und Perspektiven mit dazu kommen. Auch bereits abgeschlossene Bauphasen-Aufnahmen des Kö-Bogen können weiterhin über das Online-Archive aufgerufen werden.

19. Dezember 2012,

Weihnachten am KÖ-Bogen

Im fertigen KÖ-Bogen Gebäude gehören die in der Fassade eingebauten Einschnitte, die sogenannten “Cuts”, zur “grünen Strategie” des Gebäudeensembles. Jetzt ist es am KÖ-Bogen weihnachtlich geworden. Drei kleine Tannenbäume und viel Licht sollen die spätere Gestaltung der “Cuts” schon einmal inszenieren und natürlich für vorweihnachtliche Stimmung sorgen.

30. November 2012,

Kö-Bogen total: 360 Grad – Neue Aufnahmen und Ansichten

Seit Monaten verfolgt der Düsseldorfer aufmerksam den Bau des neuen Kö-Bogens. Viele waren in den letzten Monat sogar persönlich selbst vor Ort, um sich den Baufortschritt einmal etwas genauer anzusehen. Für alle die es etwas bequemer mögen, besteht die Möglichkeit ganz einfach per Mausklick , sich die Panorama-Aufnahmen des Kö-Bogen anzusehen. Die Entwickler haben jetzt die bisherigen Panorama-Aufnahmen aktualisiert und mit noch weiteren Aufnahmen ergänzt, welche unter anderem vom Dach der Oper oder des Parkdecks aufgenommen wurden.
Der Betrachter hat selbstständig die Möglichkeit zwischen mehreren spektakulären Perspektiven zu wählen und noch dazu mit einer Zoom-Funktion das ganze Areal zu erkunden. In Zukunft werden immer weitere Panorama-Aufnahmen und Perspektiven mit dazu kommen. Auch bereits abgeschlossene Bauphasen-Aufnahmen des Kö-Bogen können weiterhin über das Online-Archive aufgerufen werden.

Der Kö-Bogen

Hier finden Sie die Kö-Bogen Panorama-Aufnahmen

20. Juni 2012,

Die Entscheidung ist da: Der Tausendfüssler fällt!

Der Tausendfüßler wird abgerissen. Das hat die Stadt gegenüber Antenne Düsseldorf bestätigt. Über die Zukunft der Hochstraße war jahrelang gestritten worden. Als letzte Instanz musste jetzt NRW-Minister Voigtsberger entscheiden. Und der hat sich gegen den Erhalt – und für den Abriss entschieden. Kritiker die dafür gekämpft hatten dass der Tausendfüßler stehen bleibt – unter anderem wegen der besonderen Architektur – sind enttäuscht. Bei der Stadt gibt es ein lautes Aufatmen. Das dort entstehende riesen-Bauprojekt Kö-Bogen ist ohne den Tausendfüßler geplant. Und kann jetzt nach einigen Verzögerungen weiter fortgesetzt werden.

50 Jahre Tausendfüßler

Jetzt fällt die Hochstraße, die 536 Meter lang und an einigen Stellen fast bis 25 Meter breit ist und macht Platz für den Kö-Bogen!
In diesem Jahr wird der Tausendfüßler 50 Jahre alt. 1962 ist die Hochstraße freigegeben worden und seit dem ein wichtiges Bindeglied der Nord-Süd-Straßenverbindung entlang der Landstraße 55. Schnell gab es für die Straße von der Bevölkerung den Spitznamen Tausendfüßler. 30 Jahre hat es gedauert, bis die Anlage im Jahr 1993 in die Denkmalliste der Stadt eingetragen worden ist. Trotzdem wird bereits seit 2001 darüber diskutiert, den Tausendfüßler für das Projekt Kö-Bogen abzureißen. Nachdem der Rat der Stadt mehrheitlich für den Abriss stimmte, hat der Landeskonservator vom Denkmalpflegeamt fachliche Bedenken gemeldet und beim Bauministerium einen sogenannten Ministerentscheid beantragt. Minister Voigtberger hat jetzt aber gesagt: Der Tausendfüßler darf weg - jetzt wird der Abriss des Tausendfüßlers ausgeschrieben.

Noch einmal ansehen?

Ein Link zu einem 360-Grad-Panorama vom Tausendfüßler finden Sie hier.

12. Juni 2012,

Bilder vom “Durchruch” am Kö-Bogen

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Von Julia Vorpahl

Heute Mittag um zwölf Uhr ist die Mauer gefallen. Wie das haben sie nicht mitbekommen? Es ist auch 8 Meter unter der Erde passiert. Die Kö-Bogen Tunnel sind ein Stück weiter gekommen. Jetzt gibt es eine unterirdische Verbindung zwischen der Elberfelderstraße und der Berliner Allee.

Der Tunnelteil, unter den künftigen Libeskindgebäuden am Schadowplatz, ist im Rohbau fertig. Dort könnte man schon mit dem Fahrrad durchfahren: Alles ist mit Beton ausgegossen und schon beleuchtet (siehe unteres Foto). Hinter dem Durchbruch, der heute gemacht wurde, gibt es noch viel Arbeit: Dort rollen noch die Bagger und die Wände sind noch bröcklig und steinig. Der Feinausbau fehlt noch und steht jetzt an.

Die nächsten Schritte

Als nächstes werden die drei Rampen gebaut. Einmal an der Berliner Allee, an der Elberfelderstraße und im Norden des Hofgartens.
Den nächsten Durchstich soll es im Juni geben, dann werden die einzelnen Tunnelabschnitte zwischen Hofgarten und Elberfelderstraße miteinander verbunden. Dort hofft die Stadt, dass schon Anfang 2013 die ersten Autos durchfahren können. Komplett soll ja dieser Bauabschnitt erst Ende 2013 fertig sein. Im Moment weiß aber niemand, wie es dort dann tatsächlich aussieht , da die Tausendfüßler-Frage noch nicht geklärt ist. Eine Entscheidung soll es im Juni geben.

Die liegen, was diesen Bauabschnitt angeht, auf Eis und der ursprüngliche Zeitplan ist nicht mehr einzuhalten. Die Stadt scheint sich damit aber inzwischen abgefunden zu habe. Verkehrsdezernent Keller will geduldig warten, wie sich Verkehrsminister Voigtsberger im Juni entscheidet.

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24. April 2012,

Update: Bauarbeiten am Kö-Bogen im Zeitplan

Laut Projektleiter Stefan Mühling liegen die Bauarbeiten am Kö-Bogen im Zeitplan. Während der Frostperiode hatten einige Arbeiten nicht ausgeführt werden können - kleine Verzögerungen seien aber bei großen Bauprojekten ohnehin eingeplant. Aktuell werden die ersten Untergeschosse für die Geschäfte gebaut.

Im März werden die Arbeiter dann anfangen, das Erdgeschoss das Hauses Hofgarten zu bauen, dort soll Ende 2013 ein Luxuskaufhaus einziehen. In den nächsten Monaten werden die Bauarbeiten schnell vorangehen, kündigt Mühling an - so dass Ende des Jahres schon die Form der Bauten erkennbar sein soll.

Ende April wird außerdem die Entscheidung von NRW-Bauminister Voigtsberger zum Abriss des Tausendfüßlers erwartet. Der Auftrag für das Tausendfüßler-Gutachten ist laut NRW-Bauministerium mittlerweile vergeben. Einen Namen wollte man nicht nennen. Dieser Gutachter soll klären, ob die Hochstraße erhaltenswert ist oder abgerissen werden darf. Die Stadt will den Tausendfüßler beseitigen, damit der Verkehr in Zukunft durch die Tunnel des Kö-Bogens geleitet werden kann.

4. März 2012,

Kö-Pflaster: Herschenberger Granit und “Decado Finerro Grau”

Nun steht es endlich fest, welche Steine am Kö-Bogen verlegt werden sollen. Herrschenberger Granit und Decado finerro grau sind die Gewinner. Die Politik wird übernächste Woche über den Vorschlag abstimmen. Herrschenberger Granit ist grau-bräunlich. Er soll an den Libeskindbauten verlegt werden, und mit dem grauen Decado finerro wird der Rest gepflastert.
Die beiden Steine sind sich ähnlich. Herrschenberger Granit liegt schon auf der Kö und dadurch soll ein einheitliches Bild entstehen. Andreas Hartnigk, der Vorsitzende der Kleinen Kö-Bogen-Kommission, meinte: Am liebsten hätte er komplett Herrschenberger Granit genommen. Aber das wäre mit über 5 Millionen Euro zu teuer. So kommt der günstigere Decado finerro ins Spiel, er kostet mit rund 60 Euro pro Quadratmeter nur ein Fünftel davon.

Kombination aus Beton- und Naturstein

Die Bürger wurden auch zu ihrer Meinung befragt. Es haben allerdings nur 250 Leute mitgemacht. Rund ein Drittel und damit die meisten haben auch den Herrschenberger gewählt, ähnlich gut hat aber auch der Naturstein “Grauwacke” abgeschnitten. Den fanden die Politiker aber zu dunkel. Und von den Betonsteinen war Decado finerro (mit 10 %) eben der beliebteste.
Auch über die “Möblierung” wurde entschieden. Und zwar werden die Kö-Bogen-Bänke aus Holz nochmal verändert: Die Sitzfläche wird schmaler, damit man sich besser anlehnen kann.

Möblierung: Bänke

Empfehlung weitere Möblierung

Als Laterne wurde eine schlanke Variante ausgewählt, bei ihr kann sogar das Licht gedreht und in der Höhe verstellt werden. Die Laterne hat auch eine gute Energiebilanz, ist aber keine LED-Leuchte.

Weitere Entwicklung

13. Januar 2012,