Mamma Mia Marschal
Antenne Düsseldorf à la Carte
Unsere Morgenfrau Tanja Marschal macht den Restaurant-Check und testet Restaurants auf Herz und Nieren. Wie es geschmeckt hat, erfahren Sie regelmäßig bei Antenne Düsseldorf - und das Fazit gibt es natürlich hier zum lesen und hören im Blog zu Mamma Mia Marschal.
Klosterhof - Bistro im Maxhaus / Preiskategorie II
Ich bin dann mal weg. Obwohl: Ich glaube nicht, dass Hape Kerkeling
das alles auf seiner Pilgerreise gegessen hat. Das war nämlich ein
5-Gang-Jakobsweg-Menü, das ich da verspeist habe. Im Maxhaus, dem
ehemaligen Franziskaner Kloster am Maxplatz. Dort gibt es nämlich seit
neuestem auch ein Restaurant: Den Klosterhof. Und zur Tour de Menu
werden dort kulinarische Spezialitäten entland des Jakobsweges
aufgetischt.
8. März 2010, Tanja Marschal
Brand’s Jupp in Wittlaer / Preiskategorie I
Da waren der Kollege Dennis Lieske und ich aber ganz schön lange unterwegs vom Hafen aus. Das war eine richtige Tour de Rheinbahn zur Tour de Menu. Unser Ziel: Das Brand’s Jupp in Wittlaer, das ein österreichisches Tapas-Menu verspricht. Die haben dort immer ein bestimmtes Motto, sagte man mir, und dieses Mal eben unsere kulinarischen Nachbarn. Und schon mal vorweg: Die Tour dorthin hat sich mehr als gelohnt. Das Brand’s Jupp hat irgendwie was Verwunschenes. Sehr gemütlich. Ja, ich würde es fast “urig” nennen. Der Kollege Lieske und ich bekommen einen schönen, großen, runden Tisch am Fenster. (Wir sitzen uns also mit etwas Abstand gegenüber. Das hat bestimmt seine frisch gebackene Ehefrau eingefädelt…)
6. März 2010, Tanja Marschal
Bénoa / Preiskategorie II
Weiter im Text. Oder Test. Es geht ins Bénoa nach Pempelfort. Falls Sie das noch nicht kennen - ich hoffe, ich sage nichts Falsches, wenn ich die Küche als Vietnamesisch-Französisch umschreibe. Was ich schon absolut cool finde, bevor es losgeht: Hier kann der Gast wählen wie er lustig ist. Also fünf Gänge oder vier Gänge mit Dessert. Völlig egal, ob ich bei den vier Gängen die Suppe weglasse, den Fisch oder was auch immer. Und: Man hat bei jedem Gang zwei Wahlmöglichkeiten. Das ist toll. Genauso wie die Weinbegleitung. Die gibt’s als 0,1 l-Glas oder 0,2 l. Und für die wirklich, wirklich guten Tropfen zu einem absolut fairen Preis. Meine Freundin und ich nehmen vier Gänge plus Dessert und vorne weg einen Winzersekt, der mich komplett aus den Socken haut. Das ist purer Erdbeer-Geschmack im Glas. Ein Riesling, der aber kaum Säure hat. Eine Wucht, würde meine Mama sagen. Toll!
3. März 2010, Tanja Marschal
El Pescador - Das Düsseldorfer Fischhaus / Preiskategorie I
Den Auftakt macht das El Pescador (google maps). Fast unglaublich, aber ich war noch nie zuvor dort. Das ist ja wie im Hafen, wenn man rein kommt. In der Kühltheke ein Meer von Fischen. Alles, was das Herz eines Fischliebhabers begehrt. Bin ich übrigens nicht wirklich in erster Linie. Ich brauche Fleisch! Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich es in Sachen Fischzubereiten gerade mal hinkriege, die Fischstäbchen nicht anbrennen zu lassen. Wie dem auch sei: Eine riesen Auswahl an Meeresgetier. Alles frischer als frisch. Das El Pescador ist jetzt nicht das, was ich als super stylisches Restaurant mit toller Einrichtung bezeichnen würde, aber manche Läden brauchen das auch gar nicht. Es ist einfach und freundlich und das macht es so gemütlich.
2. März 2010, Tanja Marschal
Das Warming-Up: Monkey’s South
Freitag geht’s los mit der Tour de Menu. Und da muss man sich ja schon mal warm essen. Am Besten im Süden (google maps). Wo ist Süden? Direkt neben Westen und gegenüber von Osten. Ich habe mir das Monkey’s South ausgesucht. Eben neben dem Monkey’s West und gegenüber vom Monkey’s East am GAP. Und was soll ich sagen? Es hat sich gefunden! Am Anfang gab es noch mediterranes Allerlei. Lecker, aber so ein richtiger roter Faden war nicht zu erkennen. Jetzt aber. Es geht in Richtung Italien, kann aber auch Exkurse machen, die dem Ganzen auch nur gut tun.
25. Februar 2010, Tanja Marschal
Türkisch mal anders - Güzel Voyage
Gibt es eigentlich ein türkisches Restaurant in der Stadt, hab ich mich gefragt?! Und tatsächlich: Die kann man an einer Hand abzählen. Nein, nicht hier die ganzen Imbiss-Buden, sondern wirklich was zum gemütlich Hinsetzen und ohne Döner und türkische Pizza. Sie können jetzt applaudieren, wenn Sie möchten: Ich habe nämlich was gefunden. Und was für eins. Das “Güzel Voyage” auf der Konkordiastraße in Bilk. Wenn Sie sich jetzt so eine schlichte Bude vorstellen, in der den ganzen Abend “Hadi Bakalim, kolay gelsin, bir acaip zor yaris” läuft (kenn ich noch aus meinem “Nach-dem-Abi-mit den-Mädels-noch-mal-einen-drauf-machen-Urlaub-in-der-Türkei 2001″), komplett falsch! Das ist fast schräg da, passt aber super. Ein kleiner Laden in geradlinigem Design. Modern - in warmes, rotes Licht getaucht, in dem Jazz, Lounge-Mucke und Musik aus den 20er und 30er Jahren läuft. Also nicht unbedingt das, was man so erwarten würde. Aber toll. Eine Dame, die bedient und vom Stil her auch im Altstadt-Brauhaus arbeiten könnte, nur dass sie extremst liebenswert daher kommt.
19. Februar 2010, Tanja Marschal
Das “Dim Sum” - oder warum man nicht immer Angst vorm Chinesen haben muss!
Es wird chinesisch heute. Und wie! Meine Güte, wer hätte das gedacht! Ich fang mal an. Die Kollegin Katrin Krause und ich wollten was richtig Authentisches. Eben echt chinesisch. Und als wir ankamen auf der Brunnenstraße in Bilk (Brunnenstraße 13, 40223 Düsseldorf google maps), beim “Dim Sum”, da habe ich gedacht: “Oh nein. Warum haben wir nichts beim Liefer-Service bestellt?” (Da schmeckt’s zwar meist sehr europäisch, aber ich habe schon alleine Spaß daran, dass die Sachen tatsächlich bei “Marschal” ankommen, obwohl auf der Rechnung ein undefinierbarer Name steht wie “Perzikesch”. Respekt!). Aber das nur am Rande. Da stehen wir also und mein erster Eindruck von weitem: “Katrin, das sieht aus wie ne abgeranzte Frittenbude!” Als wir aber näher kommen, sieht’s doch nicht mehr so schlimm aus, und wir sehen, dass die Bude rappelvoll ist. (Und sauber!
) Bis auf den letzten Platz. Gut, ist jetzt auch nicht so riesig, aber trotzdem. Das muss einen Grund haben.
5. Februar 2010, Tanja Marschal
Ein Abend im Saittavini in Oberkassel
Es ging diesmal über die Brücke nach Oberkassel. Am Barbarossaplatz raus und ab ins Saittavini (Luegallee 79, 40545 Düsseldorf, 0211 577979-18, Google-Maps). Ein Italiener, der eigentlich ein Weinladen ist. Zumindest tagsüber. Und einer der schönsten. Da kann man sich mit wunderbaren Tropfen eindecken und die Antipastitheke leer räumen. Abends sitzt man dann an kleinen Tischen unter großen Kronleuchtern inmitten der Weinregale. Ein Traum. Wirklich atmosphärisch kaum zu überbieten.
22. Januar 2010, Tanja Marschal
Hyuga auf der Klosterstraße - die Kritik
Manchmal wird der Zufall zum Schicksal. Wie in diesem Fall. Ich war im Kino auf der Klosterstraße und hatte so einen Hunger - ich hätte ein ganzes Schwein verdrücken können. Also der Blick nach links und rechts. Essen! Jetzt! Rechts ein Chinese “Yummy Yummy”. Nein, auf keinen Fall! War ich doch nach Weihnachten in Liverpool und habe dort im “Yum Yum” gegessen (Verwandte?). Und das war echt fies. Wenn man auf ein Stück Fleisch beißt und merkt: Das ist gepresster Fleischersatz, dann rennt man schon mal zum Klo. Das “Yummy Yummy” kann ja nix dafür, aber das geht jetzt halt gar nicht. Also links ins japanische Restaurant: “Hyuga” (Klosterstraße 78 - 40211 Düsseldorf - 0211 1688404, google maps).
10. Januar 2010, Tanja Marschal
Sternewoche: 5. Jean Claude’s am Kaiserswerther Markt (Freitag)
Ich hab’s geschafft. Nur noch dieses eine Restaurant in der Sternewoche und dann brauch ich mal wieder ne Pommes. Es geht zu Jean-Claude Bourgueil nach Kaiserswerth. (Der Untertitel dieses Films: “Wie Katrin Krause die Salami suchte.”) Und da gibt es nicht nur ein, sondern gleich zwei Restaurants in einem Haus. Unten das “Jean Claude’s” und eins höher “Im Schiffchen”. Die Kollegin Katrin Krause und ich gehen ins “Jean Claude’s”. Das soll laut Beschreibung jünger sein und leger.
17. Dezember 2009, Tanja Marschal

