Dachs beim Bau der Wehrhahnlinie

Düsseldorf baut die Wehrhahnlinie

Wir begleiten das Millionenprojekt

Der Bau der neuen U-Bahn-Strecke bedeutet eine Herausforderung für Stadt, Bauunternehmen, Anwohner, Händler und Pendler. Wir berichten in diesem Blog regelmäßig über alles, was der Bau mit sich bringt - mit Meinung und Hintergrund.

Neue Bilder vom Bau der Wehrhahnlinie!

Bauarbeiten unter dem Kaufhof - Der Bohrer nimmt seine Arbeit auf

Unter dem Kaufhof an der Kö sind heute (6. Mai 2013) die ersten Zentimeter des Tunnels für die Wehrhahn-Linie gebohrt worden. Oberbürgermeister Dirk Elbers (CDU) hat persönlich unter fachlicher Anleitung den Bagger bedient. Zuvor hatte Ehrenoberbürgermeisterin Marlies Smeets (SPD) den Tunnel getauft. Ab heute soll es 1,50 Meter pro Tag vorwärts gehen. Insgesamt müssen 75 Meter gebohrt werden - in zwei Monaten dürfte der Tunnel fertig sein. Die Erde, die dafür weg gebaggert werden muss, ist vereist. Dafür ist in den letzten Monaten Kühlflüssigkeit durch 120 Leitungen unter den Kaufhof geflossen. Der Eispanzer außenrum schützt die Baustelle vor dem Eindringen von Grundwasser und sorgt gleichzeitig dafür, dass das Gebäude nicht absackt. Wenn dieses letzte Tunnelstück gebuddelt ist, geht es für die Stadt an den Ausbau der U-Bahnhöfe. In gut zwei Jahren soll die Wehrhahn-Linie dann fahren. Antenne Düsseldorf hat neue Fotos vom Bau unterm Kaufhof!

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6. Mai 2013,

Bauarbeiten weiter voll im Zeitplan

Die Arbeiten an der Wehrhahnline liegen weiter voll im Zeitplan. Die U-Bahnhöfe Schadowstraße und Jacobistraße sind ausgehoben. Der Rohbau soll jeweils bis Anfang kommenden Jahres fertig gestellt sein.

Die Stadt hat einen aktuellen Überblick über die anstehenden Arbeiten gegeben: Der U-Bahnhof Graf-Adolf-Platz steht im Rohbau, die Arbeiten am Bahnhof Kirchplatz werden drei Monate lang zeitversetzt durchgeführt. Am Graf-Adolf-Platz werden im Moment weitere Gleise verlegt. Diese sind besonders wichtig, da über diese Gleise die Materialien für den weiteren Ausbau angeliefert werden sollen. Darüberhinaus soll der Bahnhof Benrather Straße zum Jahreswechsel fertig sein. Bereits ab Mai steht eine große Herausforderung an: Dann wird der Tunnel unter dem Kaufhof-Gebäude gegraben. Ab 2015 soll dann die fertige Wehrhahnline in Betrieb genommen.


Aktuelle Bilder der Baustelle am Graf-Adolf-Platz

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12. März 2013,

“Tag des offenen Tunnels”

Da der Rohbau der Wehrhahn-Linie abgeschlossen ist, können Sie vor dem weiteren Ausbau am 08. und 09. Dezember zwischen 11 und 16 Uhr einen Blick in einen im Rohbau fertigen Abschnitt werfen. Startpunkt für die Führung ist der Zugang an der abgesperrten Südseite des Graf-Adolf-Platzes. Bei Ihrem Gang durch den hell erleuchteten Tunnel passieren Sie den Bahnhof am Kirchplatz und verlassen den Tunnel über die Rampe am Bilker S-Bahnhof. Aus Sicherheitsgründen ist die Anzahl der Besucher begrenzt, weshalb Sie gruppenweise nach unten gelassen werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Leider ist zurzeit noch kein mobilitätsgerechter Zugang verfügbar. Der Zugang erfolgt über eine im Rohbau fertig gestellte Treppe. Wenn Sie sich über das Bauprojekt informieren wollen, stehen Ihnen außerdem sowohl am Graf-Adolf-Platz als auch in Bilk Tafeln mit Erläuterungen und Animationen zur Verfügung.


So soll die Bahnstation “Graf-Adolf-Platz” nach der Fertigstellung der Wehrhahn-Linie aussehen.


So soll die Bahnstation “Kirchplatz” am Ende aussehen.

28. November 2012,

Bauarbeiten: Alles zur “Vereisung” bei der Wehrhahnlinie

Die Bauarbeiten an der Wehrhahnlinie schreiten weiter voran! Seit knapp einem Jahr wird unterm Kaufhof der Platz für den neuen Bahnhof Heinrich-Heine-Allee gegraben. Dieser Teil verbindet dann den neuen Tunnel mit einem schon in den 80ern gegrabenen Tunnelteil.

In den nächsten Wochen wird die Erde unter dem Kaufhof an der Kö eingefroren. Das Eis dient zur Stabilisierung der Erde bei den weiteren Bauarbeiten und verhindert, dass Grundwasser einsickert. Die auf minus 35 Grad gekühlte Erde lässt so einen Eisring entstehen, dessen Mitte rausgebrochen wird anschließend mit Beton gefestigt wird.

Die Erde unter dem Kaufhof muss etwa eineinhalb Jahr gefroren werden. 20 Millionen Euro wird dieses Verfahren kosten. Es ist sicherer und nicht so aufwändig wie andere Verfahren. Die Alternative wäre gewesen, das fehlende Tunnelstück durch die schon fertige Station Heinrich-Heine-Alllee zu graben. Aber die Tunnelbohrmaschine hätte nicht einfach zum fertigen Tunnelstück durchfahren können.

So funktioniert das Vereisen
Durch die von der Grube am Kaufhof bis zur Heinrich-Heine Allee / Ecke Theodor-Körnerstraße gebohrten Löcher verlaufen über 75 Meter lang über 120 Rohre. Diese werden in etwa zwei Wochen mit einer minus 35 Grad kalten Flüssigkeit gefüllt. Nach zwei Monaten ist dann der Eisring entstanden.

Zwischen dem Fundament vom Kaufhof und dem Eisring liegen dann nur noch nur 1,50 Meter Erde. Der Mittelteil vom Ring wird dann von einem Bagger rausgebrochen und mit Beton stabilisiert.

Über 800 Sensoren sind installiert, die der Überwachung dienen. Sie messen oberirdisch die Temperatur in den Leitungen und an der Fassade und im Gebäude, ob der Kaufhof instabil wird. Bis zu 2,5 Zentimetern darf sich das Gebäude übrigens verschieben, bisher waren es maximal 7 Millimeter.

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20. Juli 2012,

Bauarbeiten unter der Erde gehen voran

Die Wehrhahnlinien-Baustellen verschwinden so langsam von der Oberfläche. Zwischen Bilk und Innenstadt entspannt sich die Verkehrslage also ein wenig. Gleichzeitig geht unter der Erde der Ausbau der neuen U-Bahnhöfe weiter. Beim U-Bahnhof Graf-Adolf-Platz sind die Ausbauarbeiten am weitesten vorangeschritten. Dort sind Sohlen, Wände und Teile des Bahnsteigs bereits betoniert. Richtung Norden und Süden beträgt der Durchmesser der Röhre fast neun Meter. Bis Ende 2012 soll dann der Rohbau am südlichen Abschnitt der Wehrhahnlinie fertiggestellt werden.
Im Januar 2013 fangen dann dort die Ausbauarbeiten an. Begonnen werden soll mit der Verlegung der Gleise, weiter geht es mit dem Einbau der technischen Ausrüstungen, dem architektonischen Ausbau und am Ende folgt dann noch die künstlerische Gestaltung.
Im östlichen Abschnitt der Wehrhahnlinie werden die U-Bahnhöfe nach gleichem Muster gebaut. Zwei Ausnahme gibt es aber: Am U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee wird ein Eispanzer als Schutz benötigt, damit in bergmännischer Bauweise gearbeitet werden kann. Auch an der Benrather Straße konnte die Tunnelbohrmaschine ebenfalls nicht zum Einsatz kommen.
Im Sommer 2015 soll dann der neue Tunnel zwischen dem Wehrhahn und dem Bilker Bahnhof frei gegeben werden.

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  • 29. März 2012,

    Neues von der Baustelle!

    Und täglich grüßt die Wehrhahnlinie. Laufend tut sich etwas bei den Bauarbeiten: Im Süden geht es mittlerweile immer weiter unter die Erde. Am Bilker Bahnhof werden ab nächster Woche Gleise verlegt, um Platz für die künftige Rampe zu schaffen und am Wehrhahn geht die Tunnelbohrmaschine auch voran.
    Laut Verkehrsdezernent Stephan Keller liegt man damit insgesamt genau im Zeitplan. Am Wehrhahn ist die Tuborine gerade unter der Kreuzung Tonhallenstraße - da sind 600 Meter von insgesamt 900 Metern erreicht. Deshalb verlagert sich der Schwerpunkt gerade etwas in Richtung Süden, zur Baustelle am Bilker Bahnhof.
    Der nächste Schritt wird die Verlegung der Gleise sein. Die müssen erst einmal weiter nach außen gelegt werden. So soll der Haltepunkt Bilker Bahnhof peu a peu aufgelöst werden, komplett ab 2012, damit die Rampe Platz hat. Die braucht man nicht nur für den Endzustand, sondern auch schon vorher, um Materialien für zu den Baustellen transportieren zu können. Die Bahnen halten dann ab Januar auf der Aachener- und auf der Brunnestraße.
    Ab Mitte November soll die Elisabethstraße wieder zweispurig befahrbar sein. Ab März 2012 sollen alle Sperrungen aufgehoben werden und die Westseite Elisabethstraße ebenfalls fertig sein. Sie soll dann wieder so aussehen wie vor den Arbeiten an der Wehrhahnlinie.

    27. September 2011,

    Die Tunnelbohrmaschine kommt voran!

    Die Tunnelbohrmaschine hat bereits 300 Meter des Wehrhahnlinie-Tunnels gegraben. Damit etwa ein Drittel der Röhre fertig. Die Tuborine beginnt jetzt, sich unterhalb der Schwadowstraße entlang zu graben. Unterhalb des Tausendfüßlers wurden spezielle Röhrenringe verbaut, die Stahl-Tübbings heißen. Dazu Herr Wittkötter (Projektleiter der Wehrhahnlinie): “Das sind Stahlteile die miteinander hochfest verschraubt sind, und damit bigesteif sind. Das ist ein Begriff aus der Statik”.
    Sie bilden die Tunnel-Innenwand. Normale Tübbings werden nur von Druck zusammengehalten, Stahl-Tübbings werden hingegen verschraubt. Sie sind stabiler und verformen sich nicht, wenn später der Auto-Tunnel für den Kö-Bogen nahe des U-Bahntunnels entsteht. Insgesamt werden für die Wehrhahnlinie 640 Tübbings verbaut, fast 200 sind bereits montiert. Die Tunnelbauarbeiten liegen im Zeitplan und sollen im Oktober abgeschlossen werden.
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    27. Juli 2011,

    Wehrhahnlinie trifft Kö-Bogen

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    Die Bauarbeiten für die Wehrhahnlinie und den Kö-Bogen stellen die Stadt in den nächsten Monaten vor eine besonders große Herausforderung. An der Kreuzung von Schadowstraße und Berliner Allee treffen die beiden Großprojekte direkt aufeinander. Mitten in der Stadt gibt es nicht nur wenig Platz, die Arbeiter haben auch nur wenig Zeit. Mitte Juni soll die Tunnelbohrmaschine den späteren U-Bahnhof Schadowstraße erreicht haben. Bis dahin muss die Decke des Bahnhofs fertig sein. - An der gleichen Stelle entsteht - nur ein paar Meter weiter oben - der Süd-Nord-Autotunnel für den Kö-Bogen. Das Stück, das den U-Bahn-Tunnel kreuzt, muss spätestens im November fertig sein. Dann soll nämlich untendrunter planmäßig der U-Bahnhof ausgebaut werden.

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    24. Mai 2011,

    Stadt stellt Design der U-Bahnhöfe vor

    U-Bahnhöfe sind ja eigentlich keine Orte, an denen man sich lange gerne aufhält. Noch nicht! Die neuen unterirdischen Stationen der Wehrhahnlinie sollen echte Hingucker werden. Die Stadt hat dafür Künstler beauftragt, die U-Bahnhöfe zu gestalten. Sie lässt sich das drei Millionen Euro zusätzlich kosten. Heute (Donnerstag, 12. Mai) wurden die Entwürfe für die sechs neuen Bahnhöfe präsentiert, mit zum Teil verrückten Sachen. Zur Grundidee: Das ist die eines Kontinuums, also einer unterirdischen Parallelwelt. Die Bahnhöfe sind Teile dieser Welt aber ganz besondere Orte. Sie sind nämlich die Verbindung zwischen der Parallelwelt und der echten Welt. Das funktioniert dadurch, dass eine Verbindung geschaffen wird von oben nach unten. Es gibt Einschnitte, Schlitze, durch die Tageslicht in den U-Bahnhof dringt. Das ist bei fast allen Bahnhöfen so. Da gibt es zum Beispiel den Bahnhof Benrather Straße, der ist einem Raumschiff nachempfunden. Die Fahrgäste werden zu Astronauten. Es gibt Fenster, in Form von Monitoren, aus denen man in den Weltraum gucken kann, da fliegen dann Planeten vorbei. Im Bahnhof Heinrich Heine Allee gibt es einen Klangraum, in dem die Geräusche der Menschen in Musik verwandelt werden, und im Bahnhof Schadowstraße werden die Bewegungen der Leute über der Erde gezeigt, man filmt das alles, es wird verfremdet und dann an die Wand geworfen. Sehr spannend sahen diese Entwürfe aus, wie Sie auf den Fotos sehen können. Die Stadt das zum einen, um die Weltoffenheit und die Kreativität Düsseldorfs zu zeigen und dann auch aus einem ganz praktischen Grund. Man hofft, dass durch die Offenheit, durch das Licht, das in die Bahnhöfe fällt, dass dadurch Angsträume vermieden werden. 2015 soll die Wehrhahnlinie fertig sein. Die Arbeiten zu den Bahnhöfen starten 2012 / 2013 am Graf-Adolf-Platz mit dem Ausbau. Anderthalb Jahre plant man pro Station ein, parallel werden im Tunnel die Gleise und die Technik eingebaut.

    gesamtkonzept2.jpg
    Zur Galerie mit den Fotos aller Bahnhöfe.

    12. Mai 2011,

    Ausbau der U-Bahnhöfe

    Die Grabungsarbeiten der Tuborine sind noch nicht abgeschlossen und doch wird schon am Graf Adolf Platz und am Kirchplatz mit den Arbeiten an den ersten künftigen U-Bahnhöfen begonnen.
    Doch die Bauarbeiten sind auch begleitet von Abrissarbeiten. Da die Tuborine die Strecke in einem durchgegraben hat, müssen Teile des fertigen Baus abgerissen werden, um Freiräume und Zugänge für die Bahnhöfe zu schaffen. Obwohl man damit Teile umsonst gebaut hat, sei dies laut einem Sprecher weitaus kostengünsitger, als die Bohrung der Tuborine immer wieder neu anzusetzen.

    Im Oktober sollen dieser teilweise Abriss des Tunnels und die Aushubarbeiten fertig sein- dann beginnt der eigentlich Roh-Bau des Bahnhofs. So sind für die nächsten Abschnitte am Kirchplatz und dem Ostast wie auch die Strecke vom Corneliusplatz zum Wehrhahn, die von der Tuborine im April gegraben wird, - jeweils ein Jahr Arbeiten eingerechnet.
    Damit aber sind die überirdischen Arbeiten größtenteils abgeschlossen und es kommt zu keinen weiteren Sperrungen.

    Im Schacht

    Im Schacht

    Im Schacht

    Im Schacht

    Im Schacht

    Im Schacht

    21. März 2011,