Nachrichtenarchiv

Meldung vom 14. Februar 2018

Urteil im Prozess gegen zwei Altenpflegerinnen

Eine Altenpflegerin muss 6.000 Euro Geldstrafe zahlen, weil sie in Oberbilk einen 104-jährigen Heimbewohner aus Versehen getötet hat. Dieses Urteil hat heute Nachmittag (14. Februar 2018) das Landgericht gefällt. Die Frau hatte zuvor für Aufregung gesorgt, weil sie heute nicht zum Prozess erschienen war. Sie ist immer noch spurlos verschwunden, so eine Gerichtssprecherin. Eine weitere Pflegerin wurde wegen des Todes heute nur verwarnt. Sie muss ihre Geldstrafe nur dann zahlen, wenn sie sich im nächsten Jahr noch etwas anderes zu Schulden kommen lässt. Beide Frauen waren angeklagt, weil sie dem alten Mann versehentlich die 100-fache Dosis eines Schmerzmittels gespritzt hatten. Die Staatsanwaltschaft hatte deswegen heute eine Haftstrafe auf Bewährung gefordert.

14.02.2018 - 15:48

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