Germanwings-Absturz: 10 Jahre danach

Heute jährt sich der tragische Absturz von Germanwings-Flug 9525 in den französischen Alpen zum zehnten Mal. Die Katastrophe forderte auch in Düsseldorf Todesopfer und hinterließ tiefe Spuren. Der Co-Pilot Andreas Lubitz brachte die Maschine bewusst zum Absturz und riss 149 Menschen mit sich in den Tod.

Brennende Kerze und weiße Calla-Lilie auf dunklem Hintergrund.
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Germanwings-Absturz - 10 Jahre danach: Ursachen und Ermittlungen

Lubitz litt offenbar an Depressionen und wollte sich selbst töten. Er schloss den Piloten aus dem Cockpit aus und steuerte die Maschine auf die Berge zu. Im Nachgang wurde untersucht, ob Mitwisser existierten oder die Tat hätte verhindert werden können. Die französische Justiz schloss dies aus und stellte das Verfahren wegen fahrlässiger Tötung im März 2022 ein.

Unvergessen: Germanwings-Katastrophe - Opfer und Auswirkungen

Das Flugzeug war auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf. Viele der Opfer stammten aus dem Umland, darunter eine Gruppe Zehntklässler aus Haltern mit zwei Lehrerinnen, die von einem Schüleraustausch zurückkehrten. Die Tragödie hat die Region tief erschüttert und wird bis heute in Erinnerung gehalten.

Weitere Infos und Links zum Thema:

dpa Artikel "Die Psyche im Blick: Die Lehren aus dem Germanwings-Fall "

So berichtet die Rheinische Post zum Jahrestag

Frankreich stellt Verfahren nach Germanwings Absturz ein

Dokumentation der ARD zum Thema

Flugzeugabstürze: Wie Piloten in Notsituationen reagieren sollen

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