Kritik der Opposition an der Stadt

Die nächsten Schritte beim Neubau der Düsseldorfer Oper liegen offenbar einmal mehr in den Händen der SPD im Rathaus. Seit dem vergangenen Jahr knüpfen die Sozialdemokraten ihre Zustimmung zur Oper an den Fortschritt bei neuen Wohnungen in der Stadt.

Das Düsseldorfer Rathaus auf dem Markplatz in der Altstadt. Im Vordergrund steht das Jan-Wellem-Denkmal.
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Fraktionschefin Sabrina Proschmann sagte Antenne Düsseldorf heute, dass man sich vor der Stadtrats-Sitzung am Donnerstag (12. Dezember 2024) nochmal mit OB Stephan Keller treffen werde:

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Übermorgen sollen der Standort am Wehrhahn und ein Architekten-Wettbewerb für die neue Oper klargemacht werden. Proschmann kritisiert aber die fehlende Einhaltung der Absprachen beim Thema Wohnen: Der OB müsse den Neubau-Projekten "mehr Priorität" geben.

Kritik auch von der FDP

Und auch von der Düsseldorfer FDP kommt Kritik. "Düsseldorf verlässt den Pfad der soliden Finanzpolitik". Seit dem Ende der Schuldenfreiheit 2021 habe die Stadt unter OB Keller nur noch negative Haushalte vorgelegt - trotz hoher Gewerbesteuereinnahmen. Das sei "riskant", sagt Fraktionschef Mirko Rohloff:

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Rohloff kritisiert außerdem eine fehlende Vision für die Zukunft Düsseldorfs bei der schwarz-grünen Mehrheit im Rathaus. In den letzten Jahren sei kein Großprojekt verwirklicht worden - "nicht mal neue Radwege", so der FDP-Fraktionschef.

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